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Aktuelles

Uraufführung „Fantasie“

Das Konzert „Dialoge“ lässt Violine und Klavier im gleichberechtigten, kammermusikalischen Zwiegespräch erklingen.

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Uraufführung „Chansons tristes“

An zwei Orten in der Schweiz und Deutschland interpretieren die Grazer Sopranistin Céline Wasmer und ich erstmalig meine „Chansons tristes“ nach Gedichten von Paul Verlaine.

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Neues Werk – „Vier Präludien“ für Klavier und Orgel

Die „Vier Präludien“ schöpfen die enormen polyphonen und harmonischen Möglichkeiten dieser außerordentlichen Instrumentenkombination aus und setzen mächtige Klangmassen in Bewegung.

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Neues Werk – „Death & Fame“ für Sopran und E-Gitarre

Mit der Komposition „Death & Fame“ für Sopran und E-Gitarre betrete ich für mich bisher gänzlich unerforschtes und ausgesprochen faszinierendes musikalisches Terrain.

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Konzert Kunststation Kleinsassen

Der renommierte Kasseler Flötist und Komponist Jens Josef und ich präsentieren in der Kunststation Kleinsassen Duo- und Solowerke für Flöte und Klavier.

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Editorial

Als Komponist treibt mich die Suche nach einer genuin modernen Tonsprache, die dennoch einen intensiven Bezug zur europäischen Tradition bewahrt. Jenseits dieser eher musikhistorischen Überlegungen möchte ich jedoch eine „menschliche“ Musik schaffen, die sich mit dem Wesen und Leben des Menschen auseinandersetzt.

Besonders interessiert mich hierbei stets die Erforschung der menschlichen Psyche sowie seelischer Zustände. So finden sich in meinem Oeuvre eine große Zahl von Lyrikvertonungen für verschiedene Besetzungen, und die musikalische Darstellung von kontrastierenden und interagierenden Stimmungen, Affekten und Charakteren liegt mir sehr am Herzen. Häufig lassen sich dabei Korrespondenzen zwischen einzelnen Werken finden, so dass bestimmte Motive, Themen und Satztechniken, aber auch musikalische Charaktere und Gefühlslagen immer wiederkehren. Meine langjährige Suche nach einem Personalstil führte letztlich zu einer charakteristischen, eigenständigen musikalischen Sprache, die in jedem Werk aufs Neue in unterschiedlichster Art und Weise ausgeformt wird. Dabei wurde ich besonders durch die Musik von Olivier Messiaen sowie der Zweiten Wiener Schule um Arnold Schönberg, Alban Berg und Anton Webern beeinflusst. Ganz im Sinne dieser Meister strebe ich in meinen Werken stets eine harmonische Verbindung von Klangsinnlichkeit, direktem Ausdruck und strenger musikalischer Struktur an. Als kompositorische Techniken seien unter anderem Symmetrien und Rückläufigkeiten auf verschiedenen Ebenen, Additionsrhythmik, verschobene pentatonische Skalen, aleatorische Verfahren, überlagernde kanonische und imitatorische Strukturen sowie Atonikalität genannt. Ganz abgesehen von allem Kompositions-Handwerk und aller reinen Schönheit bleibt jedoch die Schaffung einer dem Leben und den Menschen zugewandten Musik meine oberste ästhetische Maxime, die mich auf meinem künstlerischen Weg antreibt und leitet.Martin Schmalz

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